Publiziert am 24. Juni 2021 von unter: ,

Ladeinfrastruktur teilen: YouCharge.Me bringt die Elektromobilität voran

Von Garmisch-Partenkirchen bis Flensburg: Auf dieser Route findet man mit dem Elektroauto immer eine Lademöglichkeit, wenn man bei YouCharge.Me mitmacht. Bild: © q.beyond AG.Vor einem Jahr haben wir YouCharge.Me gestartet – einen völlig neuen Service für Fahrer:innen von Elektroautos. Sie können ihre eigene Ladeinfrastruktur über unsere Sharing Community einfach mit anderen teilen. Als Lean-Start-up von q.beyond ganz klein angefangen, haben wir inzwischen rund 500 Nutzer:innen und damit ein gutes Stück Strecke gemacht.

Von Garmisch-Partenkirchen nach Flensburg mit dem Elektroauto fahren und die ganze Reise ohne die stressige Frage, wo man den Akku des Stromers wieder aufladen kann? Ohne vorher Ladetarife und -modelle zu vergleichen – und ohne die Befürchtung, dass man vor öffentlichen Ladesäulen in Warteschlangen landet und der Zeitplan völlig durcheinandergerät?

Mit YouCharge.Me ist das kein Problem. Denn auf der gesamten Route finden sich Nutzer und Nutzerinnen von Elektrofahrzeugen, die ihre Wallboxen oder Ladestationen anderen in unserer Community zur Verfügung stellen. Bei ihnen kann man einfach vorbuchen, wann man vorbeikommen und laden möchte. Den Kontakt stellt man einfach über unsere Online-Plattform her.

Auf unserer Beispielsroute von Süden nach Norden findet sich alle zwei Stunden Autofahrt die Möglichkeit, bei einem Community-Mitglied zu laden. Genau die richtige Zeit, um eine Pause einzulegen und sich zwischendurch die Beine zu vertreten. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann mit ihnen ganz entspannt zum Spielplatz gehen oder in die Geschichte des Ortes eintauchen, während der Akku sich wieder füllt.

 

Unser Service für Elektromobilist:innen hat die erste Etappe erreicht

Rund 500 Elektromobilist:innen sind nach einem Jahr bei YouCharge.Me angemeldet und nutzen unseren Service. 140 von ihnen stellen – überall in Deutschland – ihre Ladeinfrastruktur innerhalb unserer Sharing Community zur Verfügung. Damit hat unser Service eine erste wichtige Etappe erreicht und eine gute Kundenbasis, mit der wir den Service weiterentwickeln werden.

YouCharge.Me ist bundesweit vertreten.

YouCharge.Me ist bundesweit vertreten.

Gestartet sind wir als Lean Start-up: mit einem sehr kleinen Produkt. Was auch bedeutete, von Anfang an mit den Kunden in engem Kontakt zu stehen. So konnten wir verhindern, am Markt vorbei etwas zu produzieren, was eventuell nicht in dieser Form gebraucht wird. Regelmäßig schicken wir unseren Community-Mitgliedern Newsletter, befragen sie per Telefon oder mit schriftlichen Fragebögen und laden sie über eine Facebook-Gruppe zum Austausch untereinander ein. Kritik und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.

Entsprechend stolz sind wir, dass sich unsere Nutzerinnen und Nutzer auch immer wieder positiv äußern: „konstruktive Erweiterung des öffentlichen Ladenetzes“ oder „sehr übersichtliches, einfaches System mit großem gemeinschaftlichem Nutzen“. Das tut gut und spornt an! Weitere Zitate siehe im Kasten.

 

Sharing-Idee ist bei Fahrer:innen von Elektroautos angekommen

Ausgangspunkt von YouCharge.Me waren die Fragen: Wie kann man die Elektromobilität in Deutschland voranbringen? Und was kann q.beyond als IT-Dienstleister, der sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt, dazu beitragen. Auf dieser Basis sind wir im Frühjahr 2020 gestartet, um eine völlig neue Dienstleistung zu entwickeln. Unsere Voraussetzungen waren gut, denn q.beyond ist sich seit vielen Jahren in der Energiebranche als IT-Anbieter etabliert und gut vernetzt. Mit im Gepäck für unsere Reise hatten wir außerdem:

  • Die Idee, dass das Teilen von Elektroladeinfrastruktur der richtige Weg sein könnte
  • Ein kleines, aber hochmotiviertes Team aus Software-Entwicklern, Ingenieuren, Marketing- und Energieexperten und -expertinnen
  • Eine solide technische Basis in Form einer IT-Plattform, die q.beyond entwickelt hat.

Was YouCharge.Me-Nutzer:innen über den Service sagen:

  • „YouCharge.Me ist eine konstruktive Erweiterung des öffentlichen Ladenetzes, ohne großen Aufwand auch private Ladestationen mit einzubinden.“ (J. Saretzki)
  • „Entspannt Laden in freundlicher Umgebung und sich mit Gleichgesinnten austauschen: Das ist die YouCharge.Me Community.“ (anonym)
  • „Ein sehr übersichtliches, einfaches System mit großem gemeinschaftlichem Nutzen. YouCharge.Me liefert einen großen Mehrwert für Elektroautofahrer, die keinen Zugriff auf Ladeinfrastruktur haben.“ (anonym)
  • „Damit noch mehr auf das Elektroauto umsteigen, weil sie ihre Reichweitenangst verlieren, sollte jeder Ladestellenbesitzer mitmachen.“ (anonym)
  • „Eine ganz feine Sache, um die Elektromobilität weiter zu fördern.“ (M. Girbert)
  • „Wenn alle mitmachen, wird es ein Erfolg.“ (anonym)
  • „Je mehr Lademöglichkeiten umso besser: Denn steht er, dann lädt er.“ (anonym)
  • „Denke, die E-Fahrer Gruppe entwickelt sich als faire, ehrliche Mobilitäts-Gruppe, bei der eine faire Abrechnung auf Spendenbasis (Kasse vor Ort) gut funktionieren wird.“ (Malermeister M. Kleemann)

Dass wir mit der Sharing-Idee richtig lagen, merken wir nicht zuletzt daran, dass inzwischen auch andere Unternehmen auf denselben Gedanken gekommen sind. Aber bekanntlich spornt Konkurrenz an, besser zu werden. Der Entwicklung der Elektromobilität hilft es allemal.

 

Service für mehr Klimaschonung in der Energiebranche

Die Zahl der Elektroautos auf unseren Straßen nimmt rasant zu. Nur die öffentliche Ladeinfrastruktur lässt noch deutlich zu wünschen übrig. Meist entstehen öffentliche Ladepunkte zunächst in Großstädten, selten in ländlichen Regionen, wo man viel mehr auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen ist als in den Metropolen.

Dies war der Ausgangspunkt für q.beyond, YouCharge.Me als Service für Elektromobilist:innen zu starten. Unsere Idee: Wenn möglichst viele Ladestationen, die von Privatleuten oder Unternehmen für den Eigenbedarf betrieben werden, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden, wächst die öffentlich zugänglich Ladeinfrastruktur. Umso attraktiver wird es, auf einen Stromer umzusteigen. Das Sharing-Modell ist demnach im Sinne der Klimaschonung.

 

Eigener YouTube-Kanal mit Erklärvideos

Die Nutzung von YouCharge.Me ist einfach: Mit einer kurzen Anmeldung auf der Website von YouCharge.Me wird man Mitglied der Community. Dort kann man die eigene Ladestation anderen zur Mitnutzung anbieten oder auch einfach nur auf die dort registrierten Ladestationen zugreifen. Willkommen sind demnach Elektromobilist:innen mit und ohne eigenes Sharing-Angebot.

Wie die Registrierung funktioniert, wird unter anderem auf YouTube erklärt. In anderen Videos geht es um Tipps für die Anschaffung von Wallboxen und die Tücken beim Laden. Die Infos dort kommen aus erster Hand – von unserem Teammitglied Matthias Wiedemann, der selbst begeistert Elektroauto fährt und aus eigener Erfahrung berichtet.

 

Einfache Nutzung

Die inzwischen rund 140 registrierten Ladestationen von YouCharge.Me lassen sich mit Hilfe einer auf der Website integrierten Landkarte leicht finden. Wer die Wallbox eines anderen Community-Mitglieds nutzen möchte, nimmt über unsere Plattform zu ihm Kontakt auf, reserviert die Ladestation für den gewünschten Zeitraum, fährt zur vereinbarten Zeit vor und lädt. Ist man Anbieter einer Ladestation, entscheidet man selbst darüber, zu welchen Zeiten sie anderen zur Verfügung gestellt wird. Die Bezahlung für den Strom handeln Anbieter und Nutzer derzeit untereinander aus. Ein integrierter Bezahldienst ist ebenso geplant wie eine Mobil-App. Die Reise von YouCharge.Me geht also weiter.

 

YouCharge.Me von q.beyond: Die Sharing Community für Elektromobilist:innen. Bild: © Thomas Barwick / Getty Images

YouCharge.Me von q.beyond: Die Sharing Community für Elektromobilist:innen. Bild: © Thomas Barwick / Getty Images

Neugierig geworden?

Hier geht’s zu YouCharge.Me!

Die Anmeldung und Nutzung sind aktuell kostenlos. Einfach ausprobieren!

Weitere Informationen zu den Hintergründen lesen Sie in unserem Interview: Innovatives Start-up von q.beyond bietet Sharing für Elektromobilist:innen

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