QSC ist jetzt q.beyond. Weitere Infos in unserer Pressemitteilung.
Daniela Eckstein
Publiziert am 24. April 2013 von unter:

„QSC-tengo immer und überall“: Interview mit Arnold Stender und Mike Wagner

„QSC-tengo: Alles in meiner Hand – Cloud-Services immer und überall“ – damit wirbt QSC seit der CeBIT 2013 für die neue Produktfamilie rund um den Arbeitsplatz der Zukunft. Was genau bietet QSC-tengo, was ist das Besondere? Und was tut QSC, um sich damit erfolgreich am Markt zu positionieren? Diese Fragen beantworten QSC-Vorstand Arnold Stender und Mike Wagner, Mitglied der Geschäftsleitung der INFO AG  die verantwortlichen Köpfe zu QSC-tengo – im exklusiven Interview hier auf dem QSC-Blog.

 

QSC-tengo im Überblick. Zum Vergrößern der Grafik bitte das Bild anklicken.

QSC-tengo im Überblick. Zum Vergrößern der Grafik bitte das Bild anklicken.

 

Herr Stender, Herr Wagner, obwohl QSC-tengo bisher nur auf der diesjährigen CeBIT und während der QSC-Partnertour gezeigt wurde, schlug die Ankündigung bereits hohe Wellen. Was ist das Besondere an dieser Produktfamilie?

Stender: Der Slogan „Alles in meiner Hand“ sagt schon einiges darüber aus: QSC-tengo besteht aus mehreren Service-Modulen, die zusammen eingesetzt vollständige Basis-Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Sie finden bei QSC-tengo alle Dienste und Programme, die Ihre Mitarbeiter für die tägliche Büroarbeit benötigen: Office, E-Mail, Messaging, Fax, Kalender und Kontakte ebenso wie Telefonie, Konferenzen, virtuelle Projekträume und sogar die Verwaltung mobiler Endgeräte. Damit können alle Nutzer von überall auf der Welt auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen – zu jeder Zeit. Sogar die Endgeräte können Sie von uns erhalten.

Wagner: Ebenso wichtig ist, dass QSC-tengo durch und durch ein Cloud-basiertes Angebot ist – mit allen Vorteilen, die Cloud-Computing dem Kunden bietet. Gezahlt wird nur, was bestellt wurde: pro Arbeitsplatz, pro Monat. Und wenn gewünscht, werden auch die passenden Sprach- und Datentarife mitgeliefert. Jeder der einzelnen Services funktioniert übrigens unabhängig von den anderen und kann separat gebucht und betrieben werden.

Welchen Stellenwert nimmt die neue Produktfamilie im Portfolio der QSC-Unternehmensgruppe ein?

Stender: Wir lösen damit unser Versprechen ein, einer der führenden Cloud-Dienstleister Deutschlands zu werden. Das Besondere ist, dass es sich um eine Cloud-Produktfamilie handelt, die IT- und TK-Leistungen bündelt und technisch wie organisatorisch integriert.

Das Ganze funktioniert, weil wir alle notwendigen Kompetenzen im eigenen Haus haben: Telekommunikation und Next Generation Access in der „alten“ QSC AG und bei Plusnet, IT und Consulting in der INFO AG und die für eine glaubwürdige und sichere Cloud notwendigen Rechenzentren in Deutschland bei der bisherigen IP Exchange. Die Kunden erhalten bei uns alles aus einer Hand – wir übernehmen die Ende-zu-Ende-Verantwortung dafür. Das finden Sie sonst nirgendwo.

Für tengo arbeitet QSC mit verschiedensten Software-Herstellern zusammen, zum Beispiel mit Microsoft und SAP. Worin besteht dann die originäre QSC-Leistung bei diesem Servicepaket? 

Wagner: Tatsächlich enthält QSC-tengo zum Beispiel Exchange, Lync und Sharepoint von Microsoft und Afaria von SAP. Mit beiden Unternehmen kooperieren wir bei der INFO AG schon sehr lange und intensiv. Daher lag es nahe, auf diese Partnerschaften aufzubauen und auf die bewährten Produkte von Microsoft und SAP zurück zu greifen.

Stender: Aber es ist ja nicht damit getan, irgendwelche Softwarepakete zu integrieren. Unsere Leistung besteht unter anderem im sinnhaften Kombinieren der vorhandenen Technologien – zum Nutzen der Anwender. Die Prozesse im Hintergrund, von denen der Kunde nichts mitbekommt, sind außerordentlich komplex. Hier geht es um Schnittstellen, die beherrscht werden müssen. Telefon- und Accessfunktionen sind hinein zu bündeln. Das können wir nur in dieser Form leisten, weil wir selber Carrier sind. Und die gesamte Cloud-Infrastruktur steht in unserem eigenen Haus – in Rechenzentren in Deutschland, die sich garantiert an hiesigen Sicherheitsmaßstäben orientieren und die deutschen Datenschutzvorschriften einhalten.

Wagner:  Nicht zuletzt ist es unsere Leistung, diese Services so zugeschnitten zu haben, dass sie für den Mittelstand ideal sind. Wir adressieren mit QSC-tengo unsere traditionelle QSC-Kernzielgruppe. Das bedeutet konkret: Die Produkte können auch von kleinen Firmen mit einer Handvoll Arbeitsplätze gebucht werden. Daher müssen sie einfach sein. Auch ohne eigene IT-Abteilung kommen die Kunden damit zurecht.

Außerdem ersparen wir den Kunden die Investitionen in teure Softwarepakete, Serverparks und Wartungen. Zur Alles-aus-einer-Hand-Philosophie zählt auch, dass die QSC AG natürlich einen verlässlichen Support anbietet.

Eignet QSC-tengo sich auch für größere Unternehmen?

Wagner: QSC-tengo wird selbstverständlich auch größeren, mittelständisch geprägten Unternehmen angeboten, die mehrere hundert Arbeitsplätze damit versorgen wollen. Diese werden von unserem Direkten Vertrieb betreut. Hier läuft es meist auf ausgewählte Einzelservices hinaus – wir gehen davon aus, dass größere Kunden erst mal einzelne Module nutzen werden, um mit Hybridlösungen ihren schrittweisen Einstieg in die Cloud-Welt zu realisieren.

Größtenteils wird der Verkauf aber über die traditionellen Vertriebspartner von QSC erfolgen?

Stender: Ja und Nein. Ja, weil der indirekte Vertrieb über Partnerunternehmen auch bei QSC-tengo eine zentrale Rolle spielen wird. Wir werden auch in Zukunft ganz massiv auf den Channel setzen! Nein, weil wir unser Partnernetz in den vergangenen Monaten deutlich erweitert haben – und zu unseren traditionellen Vertriebspartnern, die in der Regel TK-Händler sind, auch zahlreiche IT-Dienstleister gekommen sind.

Klar ist auch: Mit der Integration von IT und TK verlangen wir auch unseren Vertriebspartnern einiges ab: Sie müssen künftig beide Bereiche beherrschen. Dafür bieten wir ihnen die Möglichkeit, mit der tengo-Produktfamilie ihr eigenes Portfolio zu erweitern! Es liegt dabei in ihrem eigenen Ermessen, welche Wertschöpfungstiefe sie wählen. Wir bieten ihnen für QSC-tengo eine ganze Palette unterschiedlicher Vertriebsmodelle an. Das geht so weit, dass sie unser Angebot als White-Label-Produkt beziehen und unter eigener Marke verkaufen können. Daher werbe ich ganz offensiv: Nehmen Sie als Vertriebspartner die besondere Chance wahr, mit diesen integrierten Produkten auch im sich wandelnde ITK-Markt zukünftig erfolgreich zu sein!

Wagner: Selbstverständlich bieten wir unseren Vertriebspartnern umfangreiche Schulungen an, damit sie sich für den Vertrieb von QSC-tengo zertifizieren lassen können. Die Schulungen und Zertifizierungen werden wir ab Juni anbieten; Anmeldungen nehmen wir natürlich schon jetzt entgegen.

Zusätzlich zu den derzeit acht Produktmodulen bieten Sie Consulting rund um tengo an. Wer benötigt noch extra eine Beratung dazu, wenn die Elemente von tengo doch eigentlich so einfach zu bedienen sein sollen?

Stender: Über den Modulnamen dafür haben wir tatsächlich lange nachgedacht, weil er eventuell missverstanden werden kann. Aber tengo-consulting trifft es doch am besten. Das Grundprodukt QSC-tengo ist einfach. Beratung wird unter Umständen dann benötigt, wenn die ITK-Landschaft eines Kunden spezielle Anforderungen an die Integration von tengo stellt – etwa, weil bestimmte Anwendungen im Unternehmen schon vorhanden sind und parallel weiterlaufen sollen. Ein häufig anzutreffendes Beispiel für ein Hybrid-Landschaft: Der Kunde betreibt bereits einen Exchange-Server und will „tengo communication“ mit Lync zusätzlich nutzen. Dafür binden wir dann sein Active Directory an.

Wagner: Consulting bedeutet dann: Es kommt ein Mitarbeiter vorbei und richtet dem Kunden die Technik ein. Hier handelt es sich um festgelegte Dienstleistungen, die so strukturiert sind, dass sie auch und vor allem von unseren Vertriebspartnern erbracht werden. Es handelt sich hier nicht um Strategieberatung. Die bieten wir im Rahmen unseres Direkten Vertriebs größeren Unternehmen auch an. Das hat aber nichts mit „tengo consulting“ zu tun.

Und wie sieht die Zukunft von QSC-tengo aus?

Stender: Jetzt befinden wir uns erstmal im Markteintritt. Der Verkauf im Direkten Vertrieb ist bereits angelaufen, mit dem Indirekten Vertrieb starten wir gerade. In den kommenden Wochen geht es mit den Schulungen und Zertifizierungen der Vertriebspartner los. Dass wir es so weit gebracht haben, ist das Verdienst ganz vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus fast allen Abteilungen der QSC-Gruppe, denen ich bei dieser Gelegenheit ausdrücklich für ihr enormes Engagement und ihre große Leidenschaft danken möchte, mit der sie sich in den vergangenen Monaten für QSC-tengo eingesetzt haben.

Wir zeigen hier unsere erste große Gemeinschaftsleistung als Unternehmensgruppe und mussten dabei in vielen Bereichen neue Denkmuster lernen – in der Technik ebenso wie im Produktmanagement oder im Marketing. Das ist uns gelungen!

Wagner: Was die Zukunft angeht, ist klar: Mit dem jetzt vorgestellten Angebot haben wir nur einen ersten Anfang gemacht. Unter dem Motto „Alles in meiner Hand – Cloud-Services immer und überall“ ist noch vieles andere vorstellbar. Das heißt: Im Laufe der Zeit wird es mehr Module geben, eben alles, was man sich für einen Arbeitsplatz der Zukunft wünscht.

 

Mike Wagner, INFO AG.

Mike Wagner, INFO AG

Mike Wagner:

Mike Wagner leitet seit 2012 den Bereich Professional Services der QSC-Gruppe und ist verantwortlich für das Business Development mit dem strategischen Partner Microsoft sowie für das Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ mit der Cloud-Produktfamilie QSC-tengo.

Wagner ist seit 1999 bei der INFO AG, übernahm 2007 die Bereichsleitung für die Outsourcing & Consulting Services und wurde 2008 Mitglied der Geschäftsleitung der INFO AG.

Zuvor war er als freier Berater tätig, bei Reemtsma im Umfeld für internationale IT-Projekte und bei der systematics-Gruppe Berater und Projektleiter für Geschäftsanwendungen auf Basis von Internettechnologien.

Mike Wagner hatte an der Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre studiert.

 

 

QSC-Vorstand Arnold Stender.

QSC-Vorstand Arnold Stender

Arnold Stender:

Arnold Stender verantwortet seit September 2011 als QSC-Vorstand den Indirekten Vertrieb, das Auftrags- und Kundenmanagement im TK-Bereich, das Produktmanagement und das Markting des Unternehmens. Im Vorstand der QSC AG ist er seit 2012 zusätzlich für das Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ mit der Cloud-Produktfamilie QSC-tengo verantwortlich.

Bis zu seinem Wechsel in den Vorstand leitete Arnold Stender die Business Units Wholesale und Produkte der QSC AG.

Davor war er u.a. als Vorstand Vertrieb und Marketing bei Broadnet und Leiter des Geschäftskundenvertriebs der Hamburger Freenet AG tätig. Der gebürtige Duisburger diplomierte 1994 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Studiengang Physik.

 

Weitere Informationen über QSC-tengo

  • Näheres zum Verkaufsstart lesen Sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.
  • Alle Produktdetails finden Sie auf der QSC-Website.
  • Rufen Sie uns an über unsere gebührenfreie Geschäftskunden-Infoline: Tel. 0800 34 68 266
  • Für E-Mail-Anfragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular unter www.qsc.de/tengo

 

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    Ulf Schneider sagt:

    Im Hinblick auf die aktuelle Datenschutzdebatte (u. a. Prism) würde mich interessieren wie die Sicherheit bei QSC tengo gewährleistet wird. Insbesondere bei Kommunikationsevents (Videokommunikation und Daten- Filesharing). Wird das über speziell verschlüsselte Verbindungen (nach AES Standard) realisiert?

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