Publiziert am 23. August 2021 von unter: ,

Minister Pinkwart informierte sich über IT-Lösungen für den Mittelstand

Minister Andreas Pinkwart beim Unternehmensbesuch am 11.08.2021 bei q.beyond in Köln. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart besuchte die q.beyond AG am 11. August 2021 in Köln. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG

Hoher Besuch im q.beyond Headquarter: NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart machte auf einer Reise zu Unternehmen der Region kürzlich in Köln Halt – und ließ sich von q.beyond darüber informieren, wie man mit innovativen IT-Lösungen rund um Industrie 4.0 und den Handel die mittelständische Wirtschaft bei ihrer Digitalisierung unterstützen kann.

Mit welchen Herausforderungen ist der Mittelstand bei der digitalen Transformation konfrontiert? Und mit welchen Lösungen können ihn IT-Dienstleister wie q.beyond unterstützen und die industrielle Infrastruktur des Landes voranbringen?

Mit solchen Fragen im Gepäck kam Professor Pinkwart – Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen – am 11. August 2021 im Rahmen eines Unternehmensbesuchs ins q.beyond Headquarter nach Köln.

Antworten erhielt er von q.beyond CEO Jürgen Hermann, der ihn herzlich begrüßte. Anknüpfen ließ sich dabei an zwei vorherige Besuche des Ministers, in denen es ebenfalls um Fragen der Digitalisierung ging. Jürgen Hermann gab einen kurzen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte des Unternehmens. So stellte die q.beyond AG ihren Kunden zum Beispiel zu Beginn des ersten Lockdowns Tausende digitale Arbeitsplatzlösungen zur Verfügung, die dringend für gut funktionierendes Home-Office gebraucht wurden. Außerdem entwickelt der IT-Dienstleister innovative Lösungen schwerpunktmäßig für den Handel, das produzierende Gewerbe, die Energiebranche und neuerdings für die Logistik.

 

Modell einer IIoT-vernetzten Industriemaschine. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG

Modell einer Industriemaschine, die via IIoT-Technologien digitalisiert wird. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG

Digitalisierung der Industrie beschleunigen

Anschließend demonstrierte Thorsten Raquet, der als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Innovationen bei q.beyond verantwortet, wie das Industrial Internet of Things (IIoT) die Digitalisierung von Industrieunternehmen unterstützt. q.beyond hat dazu den cloudbasierten Plattformservice Edgizer zur Vernetzung von Maschinen entwickelt. Neben der Bereitstellung der zentralen Plattform und der lokalen Edge Devices werden die Komponenten ständig aktualisiert und der reibungslose Betrieb sichergestellt.

An einem Modell wurde deutlich, wie mit Hilfe von Edge Computing Daten an Maschinen leicht erfasst und zentral verarbeitet werden können. Die so gewonnenen Informationen unterstützen zum Beispiel die vorausschauende Wartung von Maschinen – Stichworte: Condition Monitoring und Predictive Maintenance.

Einer der ersten Kunden dieser Industrie-4.0-Lösung von q.beyond kommt ebenfalls aus dem Rheinland: Das in Köln ansässige, mittelständische Maschinenbauunternehmen Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG nutzt den Edgizer für die Verbesserung seiner Services und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Der Vorteil: Von der Firmenzentrale aus können die Zustandsdaten der weltweit im Einsatz befindlichen Maschinen nahezu in Echtzeit abgerufen und Konfigurationsänderungen eingespielt werden.

Minister Andreas Pinkwart testet das Selfscanning-System der Snabble App. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG.

Einkaufen ohne Kassenschlange: Minister Andreas Pinkwart testete das Self-Scanning-System von Snabble. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG.

Beeindruckt zeigte sich der Minister vor allem davon, dass dies auch bei einem vorhandenen Maschinenpark – also bei bisher nicht vernetzten Maschinen – angewendet werden kann. So lassen sich über diesen sogenannten Retrofit-Ansatz viele Industrieanlangen nachträglich für die Digitalisierung fit machen.

 

Smarte Lösungen für den Handel

Scannen, bezahlen, fertig: Die Scan-&-Go-App von Snabble ermöglicht Kunden das Scannen von Artikeln und Bezahlen in der Filiale mit dem eigenen Smartphone. Das lange Warten der Kunden an der Kassenschlange entfällt und das Filialpersonal kann sich auf die Kundenberatung fokussieren. Seit einigen Wochen ist die q.beyond AG an dem Bonner Start-up beteiligt, die dies entwickelt hat – der Snabble GmbH.

Die Lösung von Snabble ist auch Teil des StoreButlers, des umfassenden IT-Portfolios, das q.beyond dem Einzelhandel zur Verfügung stellt. Dazu zählen auch das Electronic Shelf Labeling (elektronisch gesteuerte Preisschilder an den Regalen) und das MDH-Management (Mindesthaltbarkeit verderblicher Waren). Mit dem StoreButler lassen sich Arbeitsabläufe in der Filiale optimieren, Kosten reduzieren und das Einkaufserlebnis der Kunden verbessern. Sowohl der StoreButler von q.beyond als auch die Snabble App waren in diesem Jahr vom EHI Retail Institute im Rahmen der reta Awards als vorbildliche IT-Lösungen für den Handel ausgezeichnet worden.

Gruppenbild beim Unternehmensbesuch (v.l.n.r.): Jürgen Hermann, Patrick Queisler, Andreas Pinkwart, Thorsten Raquet. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG.

Gruppenbild beim Unternehmensbesuch (v.l.n.r.): Jürgen Hermann, Patrick Queisler, Andreas Pinkwart, Thorsten Raquet. Bild: © Daniela Eckstein / q.beyond AG.

Patrick Queisler, Director of Product Management bei Snabble, machte mit einem Self-Checkout-Kiosk vor, wie problemlos das Self-Scanning-System von Snabble funktioniert. Minister Pinkwart hatte sichtlich Spaß dabei, das neue Kassensystem ebenfalls auszuprobieren. Sein Kommentar dazu: „Die App ist sehr intuitiv und leicht bedienbar. So kann digitales Einkaufen funktionieren!“

 

Digitale Verwaltung und Cybersicherheit

Bei der anschließenden Diskussion wurde klar: Rund um die Digitalisierung ist in letzter Zeit viel passiert – auch in der Verwaltung der Länder und des Bundes, wie der Minister betonte. Corona habe aber auch schonungslos aufgezeigt, wo es noch Nachholbedarf gibt. Wichtig war Professor Pinkwart auch das Thema IT-Security, für das er sich sehr engagiert. Unter anderem finanziert das Land NRW ein gerade gestartetes Kompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft.

 

Was innovative IT-Lösungen rund um Industrie 4.0 und den Handel betrifft, zeigte sich Prof. Dr. Andreas Pinkwart nach den Präsentationen bei der q.beyond AG sehr zufrieden. Hier sein Video-Statement dazu:

 

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