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So gelingt der Spagat zwischen traditioneller IT und Cloud

Beim Betrieb von klassischer IT und Cloud-Ressourcen prallen zwei Welten aufeinander. Eine hybride Infrastruktur vereint On-Premises-Installationen für kritische (Alt-)Systeme und flexible Ressourcen aus der Cloud für außergewöhnliche Innovationen. Das Management einer solchen Umgebung ist jedoch nicht leicht. Wie Mittelständler ihre hybride IT mithilfe von Colocation-Services optimal aufstellen.

Die Modernisierung ihrer IT und die damit verbundene Cloud-Transformation bleibt für IT-Entscheider laut einer aktuellen Lünendonk-Studie weiterhin zentrales Thema. 40 Prozent der befragten CIOs und IT-Manager legen hierzulande im Jahr 2020 einen Schwerpunkt auf die Migration von On-Premises-Anwendungen in die Cloud. 36 Prozent wollen darüber hinaus einen Fokus auf den Aufbau von Hybrid-Cloud-Modellen setzen, so die Studie weiter. Der Trend geht hin zu einer bunt zusammengewürfelten IT-Landschaft aus On-Premises-, Private- und Public-Cloud-Ressourcen.

Dabei gibt es weder für die Etablierung einer hybriden Infrastruktur noch für den Cloud-Umstieg ein Patentrezept. Jeder Mittelständler tickt anders, besitzt historisch gewachsene IT-Landschaften oder muss branchenspezifischen Anforderungen nachkommen. Kein Wunder, dass die Verantwortlichen mitunter unsicher sind, welches Vorgehen am besten zu ihrem Unternehmen passt:

  • Sollten alle On-Premises-Installationen per se in die Cloud wandern? Oder lohnt es sich, nach wie vor auf On-Prem-Lösungen zu setzen?
  • Welche Cloud-Strategie ist die richtige? Private oder Public Cloud? Oder beides in einer Hybrid Cloud?
  • Favorisiert man die Public-Variante: Soll man die Cloud-Services von nur einem oder von mehreren Anbietern – und somit eine Multi-Cloud – nutzen?

 

Flexibel und wendig: Wie mit Colocation-Services der Spagat beim Betrieb traditioneller IT und Cloud gelingt. Bild: © Edward Bock / Getty Images

Flexibel und wendig: Wie mit Colocation-Services der Spagat beim Betrieb traditioneller IT und Cloud gelingt. Bild: © Edward Bock / Getty Images

Umgebungen im Mittelstand: So flexibel wie möglich

Wie sooft spricht vieles für einen Mittelweg. Das zeigt folgendes Beispiel: Ein mittelständisches Handelsunternehmen beschließt, seine IT schrittweise zu modernisieren und künftig alle Neuanschaffungen wie ERP- oder E-Mail-System ausschließlich aus der Cloud zu beziehen. Nach wie vor existieren aber Altsysteme im eigenen Rechenzentrum – etwa die Lagerverwaltung, die auf einem eigenen Server läuft.

In diesem Fall ist es sinnvoll, beide Betriebsarten parallel zu nutzen. Benötigen Unternehmen auf lange Sicht eine konstant hohe Rechenleistung, ohne Lastspitzen abfedern zu müssen, kommt es günstiger, dafür eigene Server zu betreiben.

Bei volatilen Workloads hingegen spielt die Cloud mit ihren flexibel skalierbaren Ressourcen und bedarfsgerechten Abrechnungsmodellen ihre Stärken aus. So lassen sich unkritische Daten oder Applikationen kostengünstig in der Public Cloud vorhalten. Sensible Informationen hingegen liegen datenschutzkonform auf dedizierten Servern oder in einer Private Cloud im eigenen Rechenzentrum oder im Datacenter eines externen Dienstleisters.

 

Hybride Infrastrukturen: Das sind die größten Herausforderungen

Auch hybride Infrastrukturen haben ihre Fallstricke. Cloudbasierte Systeme und On-Premises-Lösungen müssen miteinander interagieren und Daten austauschen können. Und zwar in Echtzeit, um die Geschäftsprozesse nahtlos am Laufen zu halten. Das macht vielen Verantwortlichen das Leben schwer.

Denn das Management hybrider Umgebungen ist laut Lünendonk-Studie für IT-Abteilungen deutlich komplexer als der Betrieb eines einzelnen Betriebsmodells. Dies betonen 89 Prozent der IT-Entscheider, befragt nach den Herausforderungen hybrider IT-Landschaften. 80 Prozent von ihnen erwarten einen komplizierteren IT-Betrieb und 71 Prozent gehen von einem erhöhten Steuerungsaufwand aus. Für mehr als zwei Drittel ebenfalls heikel: die IT-Sicherheit in hybriden Landschaften zu gewährleisten.

Häufig verfügen Mittelständler zudem weder über das nötige Know-how noch über die geforderten Cloud-Spezialisten, um mit hybriden Umgebungen klarzukommen. Da der Applikations- und IT-Betrieb meist nicht zu den Kernkompetenzen mittelständischer Unternehmen gehört, kann es sich lohnen, auf externe Unterstützung zu setzen. Spezialisierte Dienstleister wie die QSC AG bringen langjährige Erfahrungen aus zahlreichen IT- und Cloud-Projekten mit, wovon sich Synergieeffekte ableiten lassen.

 

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Stichwort Fachkräftemangel: Darum hat es der Mittelstand so schwer

Insbesondere jüngere Fachkräfte bevorzugen hippe Arbeitgeber wie Google, Apple oder Microsoft. Auch moderne Dienstleister wie QSC bieten ihren Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld mit vielen abwechslungsreichen IT-Projekten, bei denen sie wichtige Erfahrungen sammeln können. Demgegenüber punkten Mittelständler mit ihrer eher überschaubaren, meist statischen IT-Landschaft kaum bei IT-Spezialisten.

Mit Colocation unnötige Betriebskosten vermeiden

Mit welchen Dienstleistungen können Mittelständler hybride Infrastrukturen bestmöglich verwalten? Zunächst sollten die Verantwortlichen prüfen, ob der Betrieb eines eigenen Rechenzentrums auf Dauer sinnvoll ist. Denn je mehr IT in die Cloud wandert, desto kleiner wird die benötigte Datacenter-Fläche. Dennoch müssen alle grundlegenden Infrastrukturdienste – wie Klimatisierung, unterbrechungsfreie Stromversorgung oder Brandschutz – weiterhin bestehen bleiben. Das bedeutet: Die Betriebskosten bleiben konstant, auch wenn 50 Prozent der bisherigen Workloads in die Public Cloud wandern und deutlich weniger Fläche benötigt wird.

Die Lösung: Das Unternehmen verlagert seine On-Premises-Systeme in ein Colocation-Rechenzentrum. Dort kann es seine IT weiterhin selbst betreuen und das bisherige Rechenzentrum schließen. Das erleichtert den Übergang von einem Capex- zu einem Opex-Modell: Damit müssen Unternehmen keine hohen Investitionen in langfristige Anlagegüter (Capex, capital expenditure) mehr tätigen, sondern stellen die reinen Betriebskosten (Opex, operational expenditure) in den Vordergrund. Denn im Zuge von Colocation entfallen teure Investitionen in die Basisinfrastruktur, da der Betreiber des Colocation-Rechenzentrums für Brandschutz, Klimatisierung oder unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgt und das damit verbundene Equipment bereitstellt.

Ähnlich wie Cloud-Services lässt sich Colocation flexibel nutzen und nach dem Pay-per-Use-Modell abrechnen. Der Kunde bezahlt nur für das, was er nutzt: für ein Rack, einen Cage oder eine bestimmte Fläche. Auf Wunsch lassen sich flexibel Cloud-Ressourcen in den Colocation-Betrieb einbinden – sowohl aus einer Public als auch aus einer Private Cloud im Rechenzentrum eines Dienstleisters wie QSC.

Alternativ zum Colocation-Modell müssen sich Mittelständler mit Managed Services keine Gedanken mehr um ihre IT machen. Dabei geben sie ihre IT und Anwendungen in die Hände professioneller Anbieter. Dienstleister wie QSC betreiben dabei auch die in die Jahre gekommenen On-Premises-Systeme des Kunden und entwickeln sie weiter. Der Service Provider managt jede Applikation und gewährleistet ihren stabilen, sicheren Betrieb inklusive aller Updates oder Patches. Auch bei selbstentwickelter Software – zum Beispiel bei Steuerungs-Software für Produktionsanlagen oder einer selbstgestrickten Finanzbuchhaltung. Kommen Systeme in die Jahre und werden zum Sicherheitsrisiko, modernisiert QSC gemeinsam mit dem Kunden die Software-Landschaft, löst Altanwendungen ab und analysiert die Geschäftsprozesse.

 

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