Publiziert am 28. April 2022 von unter:

Mit dem SAP Application Management Service Freiräume schaffen

Ein Mann möchte einen Anzug kaufen und lässt sich von einem Schneider abmessen.

Mit einem maßgeschneiderten SAP Application Service Management gewinnen Unternehmen Freiräume. Bild: © Tom Werner / Getty Images

Ein immer komplexer werdendes Tagesgeschäft, fehlende Ressourcen oder auch die Planung eines neuen, großen Projektes – wie beispielsweise die Umstellung auf SAP S/4HANA – stellen Unternehmen auf die Probe. Ist ein solches Vorhaben im laufenden Betrieb mit den vorhandenen Ressourcen überhaupt möglich? Ohne dass es zu geschäftskritischen Störungen kommt? Wegen dieser Verunsicherung werden wichtige Updates nicht selten hinausgeschoben oder gar nicht erst angegangen. Einen Ausweg bietet ein ausgelagerter Application Management Service (AMS).

Bei AMS handelt es sich um die gezielte, teilweise oder umfängliche Vergabe von Applikationsbetrieb, -wartung, -erweiterung und -optimierung an einen darauf spezialisierten externen Dienstleister. Kurzum: SAP Application Management Service schafft Freiräume, damit interne Expert:innen sich unter anderem wieder auf die strategische Weiterentwicklung der SAP-Systeme konzentrieren können.

Viele Unternehmen stehen heute vor immer komplexer werdenden digitalen Herausforderungen: Das Tagesgeschäft, die stetige Umsetzung von Anpassungen im SAP-System sowie die Behebung von Störungen, selbst das Monitoring, erfordern eine hohe Kontinuität und Verlässlichkeit auf Seiten aller Beteiligten.

 

„Run“ und „Build” in Zeiten knapper Ressourcen

Freiräume für anstehende Projekte sind darum in der Regel sehr begrenzt. Darum steht die IT-Leitung häufig vor der Entscheidung, welche Aktivitäten sie priorisieren sollte. Da Ausfälle und Störungen in der SAP-Struktur für viele Unternehmen geschäftskritisch sind, muss der Fokus weiterhin stark auf dem „Run“ der bestehenden Systeme liegen. Zwischenfälle lassen sich ansonsten nicht zeitgerecht beheben und wichtige Anpassungen nur verzögert umsetzen. Geht ein Unternehmen ein wichtiges Projekt, wie eine SAP S/4HANA-Migration an, verlagert sich der Fokus automatisch vom „Run“ des alten, zum „Build“ des neuen Systems. Dabei darf der Support der bestehenden Struktur nicht nicht vernachlässigt werden.

 

Application Management Service: SAP-Support rechtzeitig neu aufstellen

Neben der Herausforderung, zum Beispiel eine anstehende SAP S/4HANA-Transformation erfolgreich zu realisieren, haben viele IT-Abteilungen mit Ressourcen-Engpässen zu kämpfen. SAP-Expert:innen sind auf dem Arbeitsmarkt rar gesät. Selbst wenn es dem Unternehmen gelingt, freie Stellen intern neu zu besetzen, so wird es dennoch immer schwieriger, das spezielle Know-how von Branchenlösungen aufzubauen und vorzuhalten. Auch die Anforderungen an die Fachbereiche werden anspruchsvoller. So führen beispielsweise internationale Rollouts von SAP zu erweiterten Servicezeiten im Support, die es abzudecken gilt. All das hat zur Folge, dass bei vielen Unternehmen derzeit das Thema SAP Application Management strategisch neu gedacht und zunehmend als externer Support in Erwägung gezogen wird.

 

Was leistet ein externer SAP Application Management Service?

Application Management beschreibt die Betreuung einer Software über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Teil des Konzepts ist es, Fehler nachhaltig zu beheben und fortlaufend notwendige Anpassungen vorzunehmen.

  • Akute Störungen in den SAP-Systemen, die besonders unternehmenskritisch sind, werden im Rahmen eines Incident- oder Störungsmanagements behoben.
  • Bei der Analyse und dem Beheben von bisher unbekannten Störungen greift das Problem-Management.
  • Das Störungs- und das Problem-Management ergänzt die Umsetzung von Anpassungsfragen im Rahmen des sogenannten Request Fulfilments, also der Bearbeitung von Service-Aufträgen.

Die Übernahme des Application Managements durch einen externen Partner beginnt mit der Durchführung eines strukturierten und fokussierten Transitionsprojekts (Projekt zur Überführung aller relevanten Informationen) zum Aufbau des Know-hows und der IT-Services. Es ermöglicht Einblicke in die Arbeitsweise und die digitale Architektur der jeweiligen Applikation. So lassen sich nicht nur gezielt wichtige Informationen zusammengetragen. Sie können gemeinsam mit dem externen Dienstleister in fokussierten Workshops vertieft, operativ aufbereitet und dann im gesamten Supportteam aufgebaut werden. Diese zielgerichtete und intensive Transition führt dazu, dass die eigentliche Leistungserbringung – der Betreuung und dem Betrieb der Anwendungen – zügig beginnen kann. Auf diese Weise spüren Unternehmen schnell die erwarteten Entlastungseffekte.

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SAP Application Management: Der richtige Service-Partner

Ein guter Application Management Service zeichnet sich durch eine gute Vorbereitung sowie eine kontinuierliche und individuelle Kundenbetreuung aus. Unternehmen sollten sich daher für einen starken Partner entscheiden. Zu einem professionellen Service gehören dedizierte stabile und auch skalierbare Teams, die sich mit vollem Einsatz auf die Support-Aufgaben fokussieren. Neben den Serviceteams sind direkt kontaktierbare fachliche Ansprechpartner sowie Application Manager für eine gute Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung. Der Dienstleister sollte eine breitgefächerte Kenntnis über relevante SAP-Module mitbringen. Auf diese Weise lassen sich alle relevanten Probleme aus einer Hand bearbeiten. Last, but not least bilden von vornherein transparente Service- und Abrechnungsmodelle  stabile Leitplanken für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

SAP Application Management Service ermöglicht strategischen Fokus

Bedienen sich Unternehmen der Option eines ausgelagerten SAP Application Management Services, können sie die vielfältigen Herausforderungen gut meistern. Dazu zählen Projektaufgaben, Personalengpässe und steigende Anforderungen an einen stabilen SAP-Applikationsbetrieb. Die zuverlässige Betreuung im SAP Application Management Service schafft Freiräume. Diese sind entscheidend, um den Fokus auf wichtige Business-Entscheidungen und die strategische Weiterentwicklung der SAP-Architektur zu lenken zu können.

 

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