Publiziert am 4. Februar 2022 von unter:
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Bachelorthesis @ q.beyond

Nach drei Jahren dualen Studiums steht der Abschluss in Form der Bachelorthesis an. Wie geht man dabei vor? Welche Unterstützung kann man von seinem Arbeitgeber erwarten? Meine Erfahrung bei q.beyond zeigt, dass sich das mit einer guten Planung und interessierten Betreuern im Unternehmen und an der Hochschule sehr gut in den Griff bekommen lässt.

Maurice Mensing mit seiner Bachelorthesis, q.beyond AG

Maurice Mensing hat es geschafft: Die Bachelorthesis für sein duales Studium bei q.beyond ist fertig! Bild: © q.beyond AG

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich 2017 während meines Abiturs für das duale Studium der Wirtschaftsinformatik entschied. Ich bewarb mich bei verschiedenen Unternehmen und fand schließlich mit der q.beyond AG (damals QSC AG) einen Partner, der mich ab Herbst 2018 ideal auf meinem Weg durch Ausbildung und Studium begleitete. Drei Jahre später stand ich dann vor der Frage, wie ich meine Bachelorthesis schreiben sollte.

 

Wie läuft so eine Examensarbeit überhaupt ab?

Nach dem sechsten Semester im Oktober 2021 – die Zeit der Vorlesungen an der Nordakademie war endgültig vorbei, begann eine dreiwöchige Phase der intensiven Vorbereitung auf das Examen. Weitere drei Wochen später startete das siebte Semester, in dem nur mündliche Prüfungen, Klausuren, Hausarbeiten und die Bachelorthesis stattfanden. Das hieß: lernen, Absprachen treffen, recherchieren und ein Thema für die Bachelorthesis finden.

Eine Bachelorthesis, die bei der Nordakademie geschrieben wird, soll eine betriebliche Problemstellung behandeln und durch den Einsatz von wissenschaftlichen Methoden lösen. Dazu traf ich mich mit meinem Chef, Artur Heidt, der zugleich mein Ausbilder, zum Brainstorming: Was für ein Thema könnte ich wählen?

Bei der Themensuche half mir meine Tätigkeit als Scrum Master weiter: Ich hatte dabei festgestellt, wie schwierig es sein kann, ein agiles Team zu optimieren, wenn der Fortschritt nicht transparent ist. So kam mir die Idee, ein Kennzahlenmodell zu konzipieren, mit dem sich agile Teams der q.beyond AG besser steuern ließen.

Die Überlegung gefiel meinem Ausbilder genauso gut wie mir. Mein Thema stand damit fest. Nun musste ich nur noch einen Dozenten für die Betreuung finden. Da es dabei um Kennzahlen gehen sollte, wäre ein Dozent aus der Fachrichtung Controlling ideal. Nach einem kurzen Gespräch und der Vorstellung meiner Idee übernahm tatsächlich mein Controlling-Professor die Betreuung der Abschlussarbeit.

 

Ordnung muss sein: Organisation & Durchführung

Nachdem ich mein Thema bestimmt und mit q.beyond und meinem Dozenten abgesprochen hatte, konnte ich meine detaillierte Recherche starten. Aber wie gehe ich da vor?

Zuerst einmal musste ich wissen, wie der aktuelle Stand der Forschung zu dem Thema war. Dazu eignete sich eine Literaturanalyse. Zuerst suchte ich nach wissenschaftlichen Papers zu genau meinem Thema, wurde aber nicht fündig. Dann schaute ich weiter nach agilen Kennzahlen, Kennzahlenmodellen, Kennzahlen von IT-Serviceunternehmen und Agilität. Dazu konnte ich eine Menge Literatur ausgraben und  in mein Citavi (Quellenorganisationstool) packen. Ein großes Sammelsurium entstand.

Um nun die Quellen zu ordnen, sah ich diese nach und nach durch und fand hierbei eine gute Auswahl an Basisliteratur für mein Thema. Dabei fiel mir allerdings auf, dass ich nur über das Literaturstudium nicht zu dem Ergebnis kommen konnte, das ich mir erhofft hatte. Deswegen musste ich mir überlegen, wie ich an weitere Informationen zu Kennzahlen bei IT-Serviceunternehmen kommen könnte. Mit kam die Idee, Experteninterviews mit Führungskräften von q.beyond zu führen. Mein Ausbilder unterstützte dieses Vorhaben und ich machte mich an die Arbeit.

Nachdem meine wissenschaftlichen Methoden feststanden, konnte ich meine Bearbeitung und Recherche Ende November 2021 starten. Abgabe sollte der 28. Januar 2022 sein, der geplante Umfang 35 bis 45 Seiten.

 

Und da stand ich nun und fragte mich: Wie kann ich das schaffen?

Bei der Frage, wie man so etwas bewältigen könnte, erinnerte ich mich an meine tägliche Arbeit bei q.beyond: wie wir im Team Produktentwicklungen organisierten und dafür Azure DevOps und die Scrum Methode nutzten.

Bachelorthesis mit Hilfe eines Azure DevOps Board geplant. Bild: © Maurice Mensing

Organisation der Thesis mithilfe eines Azure DevOps Boards. Klick zum Vergrößern. Bild: © Maurice Mensing

Ich erstellte mir also für die zweimonatige Bearbeitungszeit ein Azure DevOps Board und fing an, in kleinen Schritten zu planen. Jede Woche fand ein „Sprint“ statt und jeden Montag überprüfte ich mein Board und schaute, ob ich noch im Zeitplan war.

Nachdem ich die theoretische Grundlage anhand der Literaturanalyse abgeschlossen hatte, führte ich die Interviews. Ich entwickelte – anhand meiner Idee, wie ich das Kennzahlenmodell aufbauen wollte und auf Basis der Theorie aus der Literatur – Leitfragen für die Interviews.

 

Hurra: Abschluss und Start eines neuen Kapitels zugleich

Die Thesis musste in zweifacher Ausfertigung in gebundener Form direkt bei der Nordakademie in Elmshorn abgegeben werden. Ein weiteres Exemplar bekam mein betrieblicher Betreuer, da auch seine Meinung in die endgültige Note einfließen würde.

Nachdem ich die Thesis also an der Hochschule abgegeben hatte und darüber natürlich sehr erleichtert war, durfte ich mich direkt noch einmal freuen: Die q.beyond AG machte mir ein Übernahmeangebot als Junior Cloud Solution Architect. Am 15. März geht es mit meiner neuen Aufgabe schon los – direkt im Anschluss an meine Exmatrikulation. Ich freue mich, dass ich weiter in dem Unternehmen arbeiten werde, das mich dreieinhalb Jahre lang hervorragend begleitet hat. Mein Fazit zum dualen Studium bei q.beyond: Daumen hoch!

 

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