Publiziert am 6. Januar 2021 von unter: ,

Fünf Digitaltrends, die den Mittelstand 2021 bewegen

Ob unsichere Konjunkturaussichten, Schutz vor Cyberattacken oder Home-Office: Die Folgen der COVID-19-Pandemie werden mittelständische Unternehmen auch 2021 beschäftigen. Deshalb müssen Entscheider nachhaltig in die digitale Transformation ihrer Unternehmen investieren und ihre IT-Budgets umsichtig planen und produktiv einsetzen. Diese fünf Digitalthemen sollten sie dabei im Blick behalten.

 

Frau mit goldenen Luftballons auf Silvesterparty feiert das neue Jahr

Frohes Neues Jahr 2021! Bild: © FreshSplash / Getty Images

New Work: Auch morgen noch flexibel arbeiten

Während des ersten Lockdowns im letzten Frühjahr installierten viele Unternehmen kurzfristig Home-Office-Arbeitsplätze und Remote-Infrastrukturen, um produktiv weiterarbeiten zu können. Im Zuge der anschließenden Lockerungen etablierten sich in vielen Büros hybride Arbeitswelten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter variieren mit einer zunehmenden Selbstverständlichkeit, ob sie vor Ort im Büro, im Home-Office oder mit mobilen Endgeräten von unterwegs arbeiten. Videokonferenzen ersetzen Präsenzmeetings, Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams ermöglichen die ortsunabhängige interne und externe Zusammenarbeit.

2021 gilt es, die für „Work Anywhere“ geschaffenen Strukturen weiter zu stabilisieren und sinnvoll auszubauen. Für Mittelständler stellen sich folgende Fragen rund um den Digital Workplace: Passen technische Ausstattung und Prozesse schon zusammen? Sind alle Beschäftigten informiert über und offen für eine neue Arbeitskultur? Gibt es Tools, mit denen sich die Zusammenarbeit weiter verbessern lässt? Sind rechtliche Themen wie Arbeitssicherheit und Datenschutz auch im Home-Office geklärt?

 

SAP S/4HANA: Sprungbrett für Innovationen

Zwar hat SAP die Wartung der Vorgängerversion von SAP S/4HANA bis 2027 verlängert; optional sogar bis 2030. Doch auf die lange Bank schieben sollten Unternehmen den Umstieg auf die aktuelle SAP-Welt nicht. Warum? Weil SAP S/4HANA als Sprungbrett für Innovationen dient.

Laut einer Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) beschleunigen fast 50 Prozent der befragten SAP-Kunden ihre S/4HANA-Projekte beziehungsweise verfolgen diese konsequent weiter. So können sie nicht nur ihre Kernprozesse modernisieren, sondern auch neue digitale Wege einschlagen: Mit den Bordmitteln von SAP S/4HANA wie Data Analytics beherrschen Mittelständler steigende Datenmengen und werten sie sinnvoll aus. Die gewonnenen Erkenntnisse und Prognosen helfen ihnen, 2021 neue Geschäftsmodelle aufzusetzen oder eigene digitale Plattformen und Ökosysteme zu entwickeln.

 

Customer Experience: Digitale Filialen erobern den Einzelhandel

Wer darf öffnen, wer muss schließen? Der stationäre Einzelhandel hatte es im vergangenen Jahr alles andere als leicht. Auch dieses Jahr wird das Pandemiegeschehen sowohl Öffnungszeiten als auch Angebot und Nachfrage bestimmen. Mit besonderen Anreizen können Einzelhändler ihre Kunden auch in unsicheren Zeiten an sich binden.

Digitale Filialen unterstützen sie im Jahr 2021 dabei, den On- und Offline-Handel zusammenzubringen und den Point of Sale (POS) zukunftsfähig zu gestalten. Mobiles Bezahlen und Sensoren im Wartebereich beispielsweise optimieren den Kassenbetrieb und verkürzen die Wartezeiten. Mit smarten Lösungen wie dem StoreButler lassen sich die Preisschilder in allen Filialen in Echtzeit jederzeit zentral steuern. Die Vorteile: stets korrekt ausgezeichnete Ware ohne mühevolle manuelle Kleinarbeit, flexible Preisanpassungen sowie lokale Angebote, die sich innerhalb weniger Sekunden an die Endkunden ausspielen lassen.

 

Cloud Computing: Produktiver mit der Hybrid Cloud

Warum auf eine Cloud festlegen, wenn man sich das jeweils Beste aus zahlreichen As-a-Service-Modellen herauspicken kann? 2021 entdecken immer mehr Mittelständler die Hybrid Cloud für sich. Wie der Cloud-Monitor des Beratungsunternehmens KPMG zeigt, ist der Trend nicht mehr aufzuhalten: 32 Prozent der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland setzen auf Hybrid Cloud, bei Unternehmen ab 2.000 Mitarbeiter sind es bereits 87 Prozent.

Vor allem Containerlösungen wie Kubernetes spielen der Hybrid Cloud in die Karten. Lassen sich Cloud-Services damit doch schnell und einfach ausführen – egal auf welcher Cloud-Infrastruktur. Weiterhin sehen die Analysten von Cloudflight spezielle Software Frameworks wie Googles Anthos oder Microsofts Azure Arc als Wegbereiter für multiple Cloud-Landschaften. Die offenen Webplattformen ermöglichen es Unternehmen, ihre hybriden Umgebungen deutlich einfacher zu verwalten als bisher.

 

Cybersicherheit: Immer kürzere, aber heftigere Cyberattacken

Remote-Arbeitsplätze und Hybrid-Cloud-Strukturen oder die steigende Zahl an Devices am Point of Sale: Das alles birgt neue Einfallstore für Cyberangriffe. Auch dieses Jahr bleiben wir von Nachrichten über Ransomware-Attacken auf Krankenhäuser, Identitätsdiebstahl im E-Commerce oder DDoS-Attacken auf kritische Infrastrukturen nicht verschont. Insbesondere Ransomware-Angreifer verfeinern ihre Taktiken, Techniken und Verfahren immer weiter, um von Unternehmen hohe Lösegelder zu erpressen, betont der Sophos Threat Report 2021. Der Trend: Cyberangriffe werden kürzer, aber immer raffinierter, massiver – und damit schwieriger abzuwehren.

Gerade die Pandemie ermöglicht es Cyberkriminellen, Schwachstellen gezielt auszunutzen, beispielsweise für gezielte Phishing- und Malware-Angriffe. Für 2021 heißt das: Unternehmen müssen ihre Cybersicherheit so breit wie möglich aufstellen, um sich vor den vielen Facetten der Cyberkriminalität effektiv schützen zu können. Intelligente Datensicherheitskonzepte helfen ihnen dabei. Konzipiert als Rundumschutz gegen Daten- und Imageverlust schützen sie Unternehmen vor wirtschaftlichem Schaden. Und setzen interne Kräfte frei, die sich fortan verstärkt auf das Kerngeschäft konzentrieren können.

 

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