Publiziert am 25. November 2020 von unter: ,

Dreamteam 4.0: IIoT und Nachhaltigkeit

CO2-Ausstoß verringern und Ressourcen schonen: Produktionsbetriebe arbeiten dank vernetzter Maschinen, vorausschauender Wartung und Automatisierung nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger. Mithilfe smarter Anwendungen aus dem Internet of Things gehen Digitalisierung und Nachhaltigkeit vermehrt Hand in Hand. Das ermöglicht Unternehmen, neue nachhaltige Geschäftsanwendungen zu entwickeln.

Ein Mann spielt Ukulele und singt, eine Frau lehnt an seinem Rücken und tanzt.

Nachhaltigkeit und IIot – ein echtes Dreamteam! Bild © Westend61/Getty Images

15 Millionen Treffer in 0,4 Sekunden: Die Google-Suche nach dem Wortpaar „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“ wirft in einem Wimpernschlag nicht nur Unmengen an Ergebnissen aus. Sie zeigt auch, dass diese Themen immer stärker ineinandergreifen. Denn die Digitalisierung etabliert sich in immer mehr Lebensbereichen, die Klimakrise beschäftigt Menschen rund um den Globus. Beides verändert die Gesellschaft – unumkehrbar.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Einklang bringen

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Menschen in ihrem Privatleben ebenso wie Unternehmen und Politiker. Um die Umwelt zu schützen und nachhaltiger mit Ressourcen umzugehen, haben europäische Parlamentarier besonders ambitionierte Ziele: Europa will 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden. Wie das gelingen soll, schreibt der Staatenverbund in seinen nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals) fest. Hierbei wird die Privatwirtschaft zunehmend in die Pflicht genommen. Gleichzeitig wird die Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen für Kunden und damit auch Geschäftspartner immer wichtiger.

So stehen Unternehmen branchenübergreifend vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung miteinander in Einklang bringen. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) schafft dafür innovative Möglichkeiten.

 

Drei IIoT-Anwendungen für mehr Nachhaltigkeit

Als wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0 bietet das Internet of Things unterschiedliche Anwendungsfelder für den intelligenten Einsatz von smarten Technologien. Diese drei IoT-Anwendungen vereinen Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsziele:

1. Predictive Maintenance in der Industrie 4.0

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und smarten IoT-Sensoren überwachen und analysieren Unternehmen den Zustand von elektronischen Geräten, Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen in Echtzeit. Damit macht Predictive Maintenance Wartungen und Instandhaltungen planbarer und reduziert unerwartete Ausfallzeiten. Gleichzeitig hilft die vorausschauende Wartung über das Internet of Things, Ressourcen zu schonen: Hersteller müssen für die Reparatur nur einzelne Teile statt ganzer Maschinen liefern und benötigen für deren Produktion deutlich weniger Material. Die Größe der Ersatzteile schlägt sich auch beim Benzinverbrauch auf dem Transportweg nieder. Damit hilft Predictive Maintenance, die CO2-Bilanz von Unternehmen zu senken.

2. Augmented Reality für Remote-Arbeiten

Geräte und Maschinen deutscher mittelständischer Betriebe kommen rund um den Globus zum Einsatz. Regelmäßige Wartungen und Instandhaltungen müssen daher beim Kunden vor Ort erfolgen. Damit verbundene Dienstreisen belasten allerdings die Klimabilanz eines Unternehmens. Mithilfe von Augmented-Reality-Anwendungen können Techniker die korrekte Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen aus der Ferne schulen oder Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen remote durchführen. Text-, Bild- und interaktive Elemente lassen sich per Smartphone, Tablet oder Datenbrille ausspielen. q.beyond bietet gemeinsam mit TeamViewer dafür verschiedene Industrie-4.0-Lösungen an und ein IIoT Starter Kit für einen schnellen und einfachen Einstieg ins Industrial IoT. So senken Unternehmen dank kombinierter Sensor-, Remote- und Cloud-Technologien ihren CO2-Fußabdruck.

3. IoT-Daten über Edge Devices sammeln

Sensordaten werden oft an Cloudplattformen gesendet, um die gesammelten Informationen zu analysieren und zu visualisieren. Datenmenge und Sendehäufigkeit können dabei die Kosten der Cloud-Dienste in die Höhe treiben. Statt in der Cloud lassen sich Sensordaten über ein Edge Gateway direkt an der Maschine sammeln und temporär speichern, dort vorverarbeiten und relevante Maschineninformationen durch einen sog. digitalen Zwilling lokal visualisieren und remote zugänglich machen – in Echtzeit. Um diese Edge Gateways zentral zu steuern, weltweit zu vernetzen und mit Applikationen zu versorgen, hat q.beyond mit EDGIZER eine offene Edge-Computing-Plattform entwickelt.

 

Industrie 4.0: Wandel und Wachstum durch Digitalisierung

Damit mittelständische Unternehmen als Motor der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb weiter zukunftsfähig bleiben, müssen sie die digitale Transformation weiter vorantreiben. Umso besser, dass die Digitalisierung auch hilft, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen Natürliche Ressourcen werden effizienter genutzt, die Produktqualität verbessert, staatliche Auflagen leichter einhalten und nicht zuletzt sinken die Betriebskosten in Produktion und Fertigung – was auf die ökonomischen Nachhaltigkeit einzahlt.

Um Umweltthemen in ökonomische Geschäftsprozesse zu wandeln, bietet q.beyond mittelständischen Unternehmen Beratungen, Services und Tools – zugeschnitten auf individuelle und branchentypische Bedürfnisse. Sprechen Sie uns dafür gerne an.

 

Weitere Informationen über IIoT und Nachhaltigkeit

Diesen Artikel teilen:
  • mitteilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Drucken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Um die Diskussionsqualität zu wahren, veröffentlichen wir nur noch Kommentare mit nachvollziehbarem Vor- und Nachnamen sowie authentischer E-Mail-Adresse.